FAQ - Häufig gestellte Fragen

Vor-Ort-Beratung:

Frage: Wie hoch ist die Förderung der BAFA für eine Vor-Ort-Energieberatung?

Die Höhe des Zuschusses beträgt 400 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser und 500 Euro für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohneinheiten. Thermografische Untersuchungen werden in Kombination mit einer Vor-Ort-Energieberatung gefördert (100 Euro zusätzlich). Eine in der Vor-Ort-Energieberatung integrierte Stromsparberatung kann ebenfalls gefördert werden (50 Euro).

Frage: Muss ich mich um den Zuschuss kümmern, und an wen wird er ausgezahlt?

Antwort: Im Rahmen der Förderung durch die BAFA übernimmt der Energieberater die Antragstellung (nur er ist auch hierzu befugt). Der nicht rückzahlbare Zuschuss wird nach Abschluss der Vor-Ort-Beratung direkt vom Bundesamt an den Energieberater überwiesen. Der Auftraggeber hat lediglich die Differenz des Beratungsbetrages und der Förderung zu zahlen.

Frage: Bis wann bietet die BAFA die Förderung an?

Antwort: Die Laufzeit des Förderprogramms wurde (zunächst) bis zum 31.12.2014 verlängert; bis zu diesem Datum können Förderanträge gestellt werden.

Energieausweise

Frage: Für welche Gebäude werden Bedarfs-Energieausweise benötigt?

Antwort: Für Gebäude mit ein, zwei, drei und vier Wohneinheiten, für welche die Baugenehmigung vor dem 01.11.1977 erteilt wurde, und die nicht nach der Wärmschutzverordnung von 1977 modernisiert wurden, wird ein Bedarfs-Energieausweis benötigt.

Frage: Ist eine Förderung der Energieberatung in meinem Falle möglich?

Antwort: Eine Antwort liefert Punkt 2.1 der BAFA-Richtlinie über die Förderung der Energieberatung in Wohngebäuden vor Ort, vom 11. Juni 2012: „Gegenstand der Beratung können nur Gebäude sein, die sich im Bundesgebiet befinden. Vorraussetzung ist, dass bis zum 31. Dezember 1994 der Bauantrag gestellt oder die Bauanzeige gestattet worden ist und der umbaute Raum des Gebäudes nicht auf Grund späterer Baugenehmigungen durch Anbau oder Aufstockung zu mehr als 50% verändert wurde. Die Gebäude müssen ursprünglich als Wohngebäude geplant und errichtet worden sein oder derzeit zu mehr als 50% der Gebäudefläche zu Wohnzwecken genutzt werden.“