Nichtwohngebäude - Beratung nach DIN V 18599

Die im Jahr 2005 verabschiedete DIN V 18599, die zur einheitlichen Berechnung von Nichtwohngebäuden dient, reicht in ihren Berechnungsanforderungen noch weit über die der Wohngebäudeberechnung hinaus. Anteile für

  • eingebaute Beleuchtung,
  • Lüftung und
  • Kühlung

sind neben der Berechnung des Nutz-, End und Primärenergiebedarfs von Heizung und Trinkwarmwasser detailliert zu berücksichtigen. Die DIN V 18559, die ein umfangreiches Berechnungsverfahren zur Bewertung der Energieeffizienz von Nicht-Wohngebäuden beinhaltet, berücksichtigt diese Faktoren. Als Nebenanforderung wird auch die Begrenzung des Sonneneintragswertes vorgeschrieben. Insgesamt 10 unterschiedliche Teile der DIN-Norm geben berechnungstechnische Parameter für unter anderem oben genannte Eingaben einzelner Zonen eines Gebäudes vor. Insgesamt können so bis zu 33 unterschiedliche Zonen innerhalb eines Gebäudes bilanziert werden, was den Grad der Berechnungskomplexität unterstreicht.

Die Anforderungen an das jeweilige Nichtwohngebäude werden über Referenzgebäude festgelegt, die dem tatsächlichen Gebäude in Geometrie, Nettogrundfläche, Ausrichtung und Nutzung entsprechen, deren technische Ausführung jedoch nach Anhang 2 der EnEV definiert ist.

Nach der am 1. Oktober 2009 verabschiedeten Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) müssen bedarfsorientierte Energieausweise für Nichtwohngebäude gemäß der DIN V 18599 erstellt werden.

Das Berechnungsverfahren ist aufwändig und kann nur von besonders qualifizierten Energieberatern berechnet werden. Die Energieberater übernehmen diese Aufgabe kompetent für Sie.